Goldstrass Schmuck kaufen 2026
4 Goldstrass Schmuck im Überblick
Goldstrass verbindet zwei Klassiker der Schmuckwelt: eine warm schimmernde Goldauflage und geschliffene Strasssteine, deren Technik der Pariser Juwelier Georges Frédéric Strass in den 1730er Jahren entwickelte.
Im Sortiment finden Sie Ketten und Anhänger aus vergoldetem Basismetall, gefertigt nach den Nickelgrenzwerten der EU-REACH-Verordnung und meist für unter 60 Euro erhältlich.
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Vom Hofjuwelier zur Modemarke: die Wurzeln des Strass
Der Name Goldstrass trägt seine Geschichte bereits in sich. Strass geht auf den elsässischen Juwelier Georges Frédéric Strass zurück, der 1701 bei Straßburg geboren wurde und in den 1730er Jahren in Paris Bleiglas so schliff und unterlegte, dass es das Feuer eines Diamanten nachahmte. 1734 ernannte ihn der französische Hof zum Juwelier des Königs. Seine Erfindung machte funkelnden Schmuck erstmals für Menschen erschwinglich, die sich echte Brillanten nicht leisten konnten – ein Prinzip, das Modeschmuck bis heute prägt.
Materialien: Vergoldung trifft geschliffenes Glas
Goldstrass-Schmuck arbeitet mit einer Goldauflage auf einem Basismetall, meist Messing oder einer Kupferlegierung. Die aufgebrachte Schicht ist in der Regel zwischen 0,1 und 1 Mikrometer stark; je dicker die Auflage, desto länger hält der warme Farbton. Die eingesetzten Steine bestehen aus geschliffenem Glas, das auf der Rückseite mit einer Metallschicht bedampft wird. Diese Folierung reflektiert das einfallende Licht und erzeugt den charakteristischen Funkeleffekt, der Strass von einfachem Glas unterscheidet.
Wichtig für empfindliche Haut: Innerhalb der EU regelt die REACH-Verordnung die Nickelabgabe von Schmuck. Erlaubt sind höchstens 0,5 Mikrogramm pro Quadratzentimeter und Woche bei Teilen mit längerem Hautkontakt. Ketten und Anhänger müssen diesen Grenzwert einhalten, bevor sie in den Handel gelangen.
Warum sich der Kauf lohnt
Das stärkste Argument ist das Verhältnis von Wirkung zu Preis. Ein Collier mit Strasssteinen kostet üblicherweise zwischen 20 und 60 Euro, während ein optisch vergleichbares Schmuckstück mit echten Diamanten schnell das Hundertfache erreicht. Wer Schmuck gern zum Outfit wechselt, kann sich so mehrere Ketten in unterschiedlichen Längen und Anhängerformen zulegen, statt auf ein einzelnes teures Stück festgelegt zu sein.
Hinzu kommt das geringe Gewicht. Vergoldetes Messing wiegt deutlich weniger als massives Gold; eine Kette mit 45 Zentimetern Länge bringt oft weniger als 10 Gramm auf die Waage. Das macht die Stücke angenehm im Alltag, auch bei mehrstündigem Tragen im Büro oder am Abend.
Pflege: So bleibt der Glanz erhalten
Vergoldungen und folierte Steine reagieren empfindlich auf Feuchtigkeit und Kosmetik. Legen Sie den Schmuck vor dem Duschen, Schwimmen und Sport ab und tragen Sie Parfüm oder Haarspray auf, bevor die Kette umgelegt wird. Zur Aufbewahrung eignet sich ein trockenes, verschließbares Etui oder ein kleiner Beutel mit Reißverschluss, der die Oxidation durch Schwefel in der Luft verlangsamt.
Zum Reinigen genügt ein weiches, trockenes Baumwolltuch. Verzichten Sie auf Silberputzmittel und Ultraschallgeräte, da beide die dünne Goldschicht und die rückseitige Folierung der Steine angreifen können. Bei sorgfältiger Behandlung behält vergoldeter Modeschmuck seinen Farbton über mehrere Jahre – und die Steine ihr Funkeln vom ersten Tag.



